Vollautomatische Räderprüfanlage "HeiDetect Wheel Robot"

Die Räderprüfanlage HeiDetect Wheel Robot erzielt durch den integrierten Industrieroboter eine sehr hohe Durchsatzrate und ist bestens für den Inline- Betrieb in der Massenfertigung von Aluminiumgussrädern geeignet. Durch die große Eingangsfläche des Detektors können mehrere Bereiche des Rades in einer Prüfposition ausgewertet werden. Dieser Vorteil ermöglicht weniger Handhabungsschritte und reduziert die Prüfzeit je Rad.

HeiDetect Wheel Robot ist eine vollautomatische Räderprüfanlage und ermöglicht durch die Bildauswertesoftware ISAR und den Detektors XEye, entwickelt vom Fraunhofer-Entwicklungszentrum Röntgentechnik EZRT, eine nahezu pseudofehlerfreie Auswertung mit stabiler Bildqualität. Durch die leistungsfähige Bildverarbeitung lassen sich Gießfehler wie beispielsweise Lunker, Poren, Nester und Fremdkörper erkennen und klassifizieren. Defekte sind ab einem Bereich von 3% der durchstrahlten Wandstärke erkennbar. Großflächige Oxide können ab einer Größe von 1% der Wandstärke detektiert werden.

Weitere Vorzüge ergeben sich durch die optionale automatische Raderkennung und die Berücksichtigung von Barcodes. Hierdurch lassen sich die Ausrichtung der Räder festlegen und die Prüfergebnisse nachverfolgen.

Die HeiDetect Wheel Robot Räderprüfanlage von Erhardt + Abt erfüllt neueste Anforderungen des Räderkreises und handhabt Radgrößen von 13 Zoll bis 24 Zoll.

Die Auswertesoftware ISAR bietet eine ergonomische, windowsbasierte Benutzeroberfläche mit der die Prüfparameter kundenspezifisch einstellbar sind. Wichtige Daten lassen sich an ein bestehendes BDE oder PPS System übermitteln.

Speziell aufbereitete Prüfergebnisse werden in Echtzeit an die Produktion übermittelt und ermöglichen Trendverfolgung und kontinuierliche Produktqualitätsoptimierung mit dem Ziel der Ausschussminimierung.

Sichere und effiziente Anlagentechnik

Der geringe Flächenbedarf und die vollständige Einhausung ermöglichen eine Integration in den Fertigungsprozess auch bei extremen Bedingungen in der Massenproduktion. Der Radgreifer ist so ausgelegt, dass auch Räder mit defektem Felgenhorn geprüft werden können. Selbstverständlich können auch weitere Funktionen wie beispielsweise Lasern und Labeln problemlos integriert werden.

Durch den Einsatz eines degradationsfreien Detektors des Fraunhofer EZRT, ist ein Wechsel des Detektors frühestens nach etwa zehn Jahren erforderlich.